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Feuerwehr Breckerfeld

Zur Erfüllung der nach dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) des Landes Nordrhein-Westfalen gestellten Aufgaben unterhält die Stadt Breckerfeld eine Freiwillige Feuerwehr. Diese stellt den Grundschutz im Stadtgebiet mit einer zentralen Feuer- und Rettungswache und zwei Löschgruppen sicher.

.: Löschzug Breckerfeld - Historie

Feuerwehr Breckerfeld historisches BildAm 1. Juni 1878 fanden sich Männer aus dem Gesangverein "Liedertafel" und dem erst 1877 gegründeten Turnverein Breckerfeld (heute TuS Breckerfeld) zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr zusammen. Für den 4. Juni 1878 wurde eine Bürgerversammlung einberufen, in der C. Heedfeld zum vorläufigen Vorsitzenden gewählt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich 24 freiwillige Bürger gemeldet. In einer weiteren Versammlung am 7. Juni 1878 wählte man einen Vorstand. Mit diesem Vorstand bestand die junge Feuerwehr nun aus 36 aktiven Mitgliedern:

Hauptmann: Carl Heedfeld
Spritzenführer: Eduard Bergfeld
Steigerführer: Gustav Müller
Rohrführer: August Effenberg
Kassierer: Gustav Krampe
Schriftführer: Bernhard Schöntal

Bereits am 12. Juli 1878 wurde der Gemeindeverwaltung Breckerfeld eine Satzung zur Genehmigung vorgelegt:
"§ 1   Zweck der Freiwilligen Feuerwehr ist: Aneignung der nötigen Fertigkeiten in der Handhabung, Bedienung und Anwendung der Lösch- und Rettungsgerätschaften, um in Verbindung mit dem städtischen Brand - Corps (Pflichtfeuerwehr) nicht alleine einem etwa ausbrechendem Brande in jeder Beziehung wirksam entgegentreten zu können, sondern um den davon Betroffenen Schutz an Leben und Eigentum gewähren zu können."

Am 27. Oktober 1878 bewilligte der Gemeinderat eine Beihilfe von 400 RM für die Vereinskasse und genehmigt den Bau eines Requisitenhauses mit einem Leiterverschlag für 880 RM im Goldberg´schen Garten.

Im Juli 1880 konnte eine Steigerwand eingeweiht werden, so dass die Steigerabteilung nicht mehr an Hauswänden zu üben brauchte.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Breckerfelder Feuerwehr am 28. Juni 1903 wurde das neue Spritzenhaus mit Steigerturm im Bereich der ehemaligen Post an der Ecke Epscheiderstraße / Ostring eingeweiht.

Altes Gerätehaus in der Epscheider StraßeDer erste Weltkrieg riss große Lücken in die Reihen der Wehr. Sechs Kameraden verloren ihr Leben (Hermann Bobenau/1914, Otto Nölling/1915, Richard Zappe und Wilhelm Nölling/1916, Heinrich Schmidts und Ernst Wallbrecher/1918).

1928 konnte die Freiwillige Feuerwehr Breckerfeld auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Gemeinderat beschloss anlässlich dieses Jubiläums eine Motorspritze, eine mechanische Leiter (10 m) und einen Gerätewagen zu beschaffen.

Durch das Preußische Feuerlöschgesetz vom 15. Dezember 1933 wurden reichseinheitlich die Feuerwehren dem Ortspolizeiverwalter und damit der Aufsicht durch die Polizeibehörden unterstellt.

Am 6. Dezember 1937 konnte ein neues, massiv gebautes Feuerwehrgerätehaus in der Pastor-Hellweg-Straße bezogen werden, nachdem das alte Spritzenhaus dem Neubau der Post weichen mußte.

Während der Überrollung am 12. und 13. April 1945 kam es in Breckerfeld durch Artilleriebeschuss der vorrückenden Amerikaner zu mehreren Bränden im Stadtkern, die nur notdürftig bekämpft werden konnten. Einige Feuerwehrmänner wurden dabei festgenommen, aber nach einiger Zeit wieder freigelassen. Der Krieg war vorbei, aber die Nöte, die er verursacht hatte, bestanden weiter. Zwölf Kameraden waren gefallen, vermisst oder starben durch Kriegseinwirkung (Fritz Hundt/1943, Friedrich Neuhaus, Walter Samuleit und Walter Hoffmann/1944, Wilhelm Hoffmann/1945, Heinz Dörnen und Herbert Schulte/1946, Willi Poth, Willi Lück, Heinz Berger, Gustav Horst und Werner Wambach blieben vermißt).

Am 19. August 1950 wurde die erste elektrische Sirene für den Feuerschutz auf dem Dach des Amtshauses in Betrieb genommen. Der zur Alarmierung der Wehrleute bei Bränden notwendige Hornist hatte somit ausgedient. Allerdings ertönt heute noch im Sommerhalbjahr der alte Weckruf vor Übungen der Feuerwehr.

1951 belief sich der Personalbestand in Breckerfeld auf 25 aktive Mitglieder.

Das 75-jährige Bestehen feierte die Wehr, trotz geringer Kassenbestände, am 4.und 5. Juli 1953. Der Festkommers am Abend fand in der schön geschmückten Festhalle auf dem Wengeberg statt.

Einer der historischen Brände in der Geschichte unserer Feuerwehr war der Brand des 1695 erbauten Amtshauses am 25. Juni 1956. Mit den Breckerfelder Feuerwehrleuten bemühten sich Löschgruppen aus Delle, Dahl und Ennepetal, den in voller Ausdehnung brennenden Dachstuhl zu löschen. Bei dem Brand wurden wertvolle Akten ein Raub der Flammen. Ein Teil der Akten und Urkunden konnte durch Breckerfelder Bürger gerettet werden. Das Amtshaus musste abgebrochen werden; somit gab es wieder keine Sirene in Breckerfeld. Bis zur Installierung einer Ersatzsirene auf dem Dach des Gasthofes "Haus zur Fuhr" musste die Alarmierung wieder mit Hörnern und einer alten Brandglocke geschehen.

- Fortsetzung folgt –

.: Löschgruppe Zurstraße - Historie

Die ersten Katasterunterlagen des Ennepe-Ruhr-Kreises aus dem Jahre 1826 weisen ein „Spritzenhaus“ auf einem Grundstück der ev. Kirchengemeinde Zurstraße aus. Gelegen an der heutigen Waldbauerstr. 11, mit einer Größe von ca. 4,5 m x 3,3 m.

Mehrere Protokolle des Gemeinderates von Waldbauer aus den Jahren 1849 und 1850 belegen, dass ein altes Spritzenhaus vorhanden war. Auszug aus einem Protokoll vom 1. Aug. 1849 „... nachdem die der Gemeinde gehörende Spritze gestohlen und die Anfertigung einer neuen, guten Feuerspritze beschlossen worden, es nicht ratsam erschiene, dieselbe wieder in dem alten Spritzenhause unterzubringen.“ Praesentes: Vorsteher Wirminghaus, Gemeinderäte: Peter Rafflenbeul, Ludg. Heinr. Waldmann, Joh. Christ. Benscheidt, Peter Peddinghaus.

Weitere Katasterunterlagen aus dem Jahre 1882 belegen einen zweiten Standort an der Waldbauerstr. 3.

Die Tatsache, dass bereits 1826 ein „Spritzenhaus“ in unserer kleinen Landgemeinde vorhanden war, wirft natürlich Fragen auf. Eine Feuerordnung aus dem Jahre 1755 hat wohl hierzu beigetragen. Diese „Königlich Preußische Feuerordnung auf dem platten Lande im Herzogthum Cleve, Fürstenthum Meurs und Grafschaft Mark“, war auch für unsere Gemeinde bindend. Sie bestimmt auf Seite 14 § 1, dass bei Ausbruch eines Feuers „… augenblicklich nach dem Küster schicken, dass dieser die gewöhnliche Lärm-Glocke rühre, und nach der Gegend hin, wo das Feuer ist, auf dem Thurme des Tages eine rothe Fahne aufstecke, des Nachts aber eine brennende Laterne anhänge, welche beyde Stücke auf gemeine Kosten angeschaffet und bey dem Küster verwahret werden müssen … .“

Am 30. Nov. 1841 wurde eine Allgemeine Feuer-Polizei-Ordnung für die Provinz Westfalen herausgegeben. In Anlehnung daran, am 2. März 1843 eine Feuer-Polizei-Ordnung für die Landgemeinden des Kreises Hagen erlassen, die auch für unsere Gemeinde bindend war. Hiernach hatte jede Gemeinde eine fahrbare Spritze mit Zubehör, lederne Feuereimer und Feuerhaken anzuschaffen. Ebenso jeder Hauseigentümer einen Ledereimer mit Name und Hausnummer. Das diese Feuerordnung strikte Anwendung fand, geht aus mehreren Protokollen der Gemeindevertreter-Versammlungen hervor.

Im Stadt Archiv Hagen ist u. a. folgendes dokumentiert:
Amt Enneperstraße im Juli 1881. Für die nächsten zwei Jahre werden gemäß § 5 der Feuer-Polizei-Ordnung für die  Landgemeinden des Kreises Hagen, zur Bedienung der Spritzen ernannt:

Für die Gemeinde Waldbauer: A. Zum Spritzenmeister, Schreiner Karl Schilling, zu dessen Stellvertreter, Schneider Heinrich Stiebing. B. Zu Brandvorstehern: a. mit der Verpflichtung von § 5a: 1. Schmied Karl Hakenberg. 2. Wirth Ernst Benscheidt. 3. Bäcker Julius Barstadt. 4. Tagelöhner Karl Junge. b. mit der Verpflichtung von § 5b: 1. Landwirt Gustaf Hardt. 2. Brenner Peter Kasper Schulte. 3. Schmied Friedrich Fleck. 4. Brenner Julius Falkenroth. c. mit der Verpflichtung von § 5c: 1. Schreiner Richard Barstadt. 2. Landwirt Eduard Piepenstock. 3. Schlosser Friedrich Quambusch. 4. Tagelöhner Ferdinand Weitzel.

Protokoll der Gemeindevertretung Waldbauer: Zurstraße, 25. Febr. 1893, TOP 4. Als Bedienungsmannschaft für die Feuerspritze wurden gewählt: 1. Carl Schilling, Spritzenmeister, 2. W. Schweflinghaus, Stellvertreter, Carl Hackenberg, Ernst Benscheidt, Carl Bahrstadt, Ernst Hackenberg, Gust. Piepenstock, Casp Schulte, Gust. Zurheiden, Fr. Quambusch, H. Silbersiepe, Jul. Bahrstadt, Gustav Hardt, Richard Kalthaus.

Nachdem in den Jahren zuvor die Reparaturbedürftigkeit des Spritzenhauses in mehreren Gemeindevertreter-Versammlungen beklagt worden war, kam es im Jahre 1911 zum Bau eines neuen Spritzenhauses am heutigen Standort, Waldbauerstr. 19. In der Beschreibung zur Bauerlaubnis vom 25.07.1911 heißt es: „Das projektierte Gebäude soll außer einen Raum für Spritzen 2 Arrestzellen und eine Wohnung für den Polizei-Beamten erhalten.“ Das Gebäude steht inzwischen unter Denkmalschutz.

Ein „Verzeichnis der in der Brandwehr dienstpflichtigen Mannschaften der Gemeinde Waldbauer für das Jahr 1911/12“ umfasst 115 Mitglieder!

Aus Überlieferungen ist bekannt, dass es immer wieder zu größeren Bränden kam, so 1895 auf dem Hof Dörnen, Wahl, 1903 Hof Kötting, 1906 das Haus Schilling, Zurstraße, ebenfalls 1906 das Haus Benscheidt, Zurstraße (später Altenheim), 1923 eine Scheune in Homborn, 1926 das Haus Schlösser, Am Roten Hirsch, 1930 Hof Waldmann, Wahl, 1932 Hof Schulte, Heide.

Mit finanzieller Unterstützung der Provinzial Feuersozietät, Münster, wurde im Jahre 1927 eine Handdruck- und Saugspritze angeschafft, die bis zum Jahre 1955 im Einsatz war. Sie wurde von einem Pferd gezogen und mit acht Männern bedient.

Bis zum Jahre 1940 wurde die Feuerwehr als Pflicht Feuerwehr geführt und dann in eine Freiwillige Feuerwehr umgebildet. Mit Schreiben vom Dezember 1940, an den Kreisfeuerwehrführer Marx, Schwelm wird die Umbildung gemeldet: „ Die Pflichtabteilung Zurstraße ist vom 1. Nov. 1940 ab die Freiwillige Feuerwehr als Halblöschzug aufgenommen. Führer ist Karl Hasenburg in Zurstaße. Der Genannte ist vom Herrn Landrat in Schwelm bereits als Truppführer bestätigt. Der Halbzug besteht aus 1 Führer und 15 Mann“.

In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wurde eine gebrauchte Tragkraftspritze, TS 8/8 und ein gebrauchter Tragkraftspritzenanhänger, TSA beschafft. Die Kraftfahrzeughalter Fritz Schornstein und Heinrich Becker, wurden von der Gemeinde verpflichtet, ihre Fahrzeuge zur Beförderung zur Verfügung zu stellen. In den späteren Jahren übernahmen Landwirte mit ihren Traktoren diese Aufgabe.

Neben der schlechten Wasserversorgung war die Alarmierung ein weiteres Problem. Wurde bis dahin mit dem Feuerhorn alarmiert, installierten 1949 die Feuerwehrmänner in Eigenhilfe eine Luftschutzsirene aus dem zweiten Weltkrieg auf das alte Schmiedegebäude Schülken, an der Hauptstrasse.

Im Jahre 1955 wurde eine neue Tragkraftspritze TS 8/8 beschafft, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, Marke VW 1960. Unterstützt durch Spenden unserer Bürger, konnte am 28.Okt.1966 eine Fahne übergeben werden.

Ab Ende der 1950er Jahre beginnt eine zunehmende Bautätigkeit an den Randgebieten von Zurstraße. Eine Siedlung entsteht und die Bodelschwinghschen Anstalten Bethel errichten eine Teilanstalt für Nichtsesshafte und epileptisch Kranke. Durch diese Bautätigkeit bedingt, werden größere Anforderungen an die Feuerwehr gestellt. So beschließt der Gemeinderat am 8. Okt. 1968 einen Anbau am Feuerwehrgerätehaus vorzunehmen, mit einem Kostenaufwand von DM 190.000,--. Es entsteht eine Wagenhalle mit zwei Einstellplätzen, ein Schulungsraum für ca. 20 Personen und sanitäre Anlagen.

Die kommunale Neugliederung in Nordrhein Westfalen bringt auch für unsere Gemeinde erhebliche Veränderungen. Sie wird ab 1. Jan 1970 der Stadt Hagen zugeordnet, sodass die Einweihung des Anbaues am 30. Okt. 1970 von der Stadt Hagen, durch O.B. Wrede vorgenommen wird.

Der Gemeinderat von Waldbauer konnte diesen Landtagsbeschluss auf dem Rechtsweg wieder rückgängig machen. Bis zur zweiten Gebietsreform im Jahre 1975 blieb die Gemeinde selbständig. Sie wird ab 1. Jan. 1975 der Stadt Breckerfeld zugeordnet, ebenso das Volmetal der Stadt Hagen. Hierdurch war der sog. Amtsverband, bestehend aus den Gemeinden Breckerfeld, Dahl und Waldbauer aufgelöst. Es entsteht die Stadt Breckerfeld mit den Löschgruppen Breckerfeld, Delle und Zurstraße, unter der Führung von Hbm. Dr. Bernd Fittig. Zu seinem Stellvertreter wird am 22. Juni 1975 unser Wehrführer Obm. Gerhard Rafflenbeul ernannt.

Der Schulungsraum wird im Jahre 1983 durch Eigenhilfe um ca. 25 qm erweitert.

Das 50jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr wird vom 17. bis 19. August 1990 festlich begangen.

Durch die technische Entwicklung der Feuerwehr, verbunden mit gesetzlichen Auflagen, war eine Erweiterung des Feuerwehrhauses erforderlich. Um die Kosten in überschaubaren Grenzen zu halten, wurde in Eigenhilfe mit finanzieller Unterstützung der Stadt Breckerfeld, in drei Bauabschnitten von 2004 bis 2006 eine Fahrzeughalle, ein Schulungsraum und Sanitärräume erstellt. Die offizielle Übergabe an die Stadt Breckerfeld fand am 23. Febr. 2007 statt. Eine ungewöhnliche Begebenheit, da für den Brandschutz die Stadt zuständig ist…

Wenn aus den Anfängen unserer Feuerwehr-Geschichte kein „Gründungsprotokoll“ vorliegt, so können wir doch, dank der Initiative unserer Ur-Väter, auf einen fast 200 jährigen Feuerschutz in unserer Gemeinde Waldbauer zurückblicken.

August 2011, Ofm. Karl Theodor Hagebeuker

- Fortsetzung -

Historisches Spritzenhaus in ZurstraßeDie Idee, einen Nachbau des alten Spritzenhauses von 1826 zu erstellen, war schon vor mehreren Jahren entstanden. Die Größe sollte in etwa den im Ur-Kataster verzeichneten Maßen entsprechen. Der Bauplan wurde vom Kameraden, Zimmermeister, Herbert Hahn erstellt und mit vielen Helfern in die Tat umgesetzt.
So kam es zur Grundsteinlegung im April 2012. Die offizielle Einweihung erfolgte am 12. Januar 2013 unter der Anwesenheit des Bürgermeisters Klaus Baumann, des Stadtbrandinspektors Norbert Lohoff und zahlreicher Bürger unserer Gemeinde.

Januar 2013, Ofm. Karl Theodor Hagebeuker

 


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